Rund ums Wohnen

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Ist das nicht eine erschreckende Statistik? Jeder dritte Mensch über 65 stürzt mindestens einmal im Jahr. Prellungen sind dabei so gut wie garantiert.
Aber diese Stürze haben häufig viel tragischere Folgen, etwa Oberschenkelhalsbrüche. Eine Operation ist die unausweichliche Konsequenz - und damit einher geht oft die Pflegebedürftigkeit. Ja, vielfach können die gestürzten Menschen nicht mal mehr in ihre Wohnung zurück kehren.

Was also kann man gegen die Sturzgefahr im Alter tun? Vor allem ist es wichtig, Stolperfallen und Sturzrisiken in der eigenen Wohnung zu beseitigen.

Sehen Sie sich mal kritisch in Ihren eigenen vier Wänden um.

Teppiche, Bettvorleger, Badematten, Telefon- oder Stromkabel sind mögliche Gefahrenherde.

Aber auch das feuchte Badezimmer, das Wasser auf dem Boden der Fliesen, können gefährlich sein.

Es ist schon viel damit gewonnen, wenn sie diese Gefahren beseitigen. Und auch wenn das Telefonkabel seit 30 Jahren über einen Teppich verläuft - treffen Sie sich von solchen liebgewordenen Gewohnheiten lieber, bevor diese Gewohnheiten Sie von ihrer Gesundheit trennen.

Treppenhaus
Jeder Mieter hat das Recht, Gemeinschaftsflächen zu nutzen. Dazu gehört auch das Treppenhaus. Denn selbstverständlich muss ein Mieter jederzeit seine Wohnung betreten und wieder verlassen können. Grenzenlos ist das Recht allerdings nicht. Denn z.B. die Lagerung von Gegenständen im Treppenhaus ist in der Regel nicht gestattet.
 
Das AG Münster 38 C 1858/08 hat einem Mieter Dekorationen im Hausflur durch Blumenschmuck untersagt. Ein Schild mit wohl lustig gemeintem Inhalt „Militärischer Sicherheitsbereich! Betreten verboten! Der Kasernenkommandant!“ im Zugangsbereich zu einer Dachgeschoss-wohnung hat das AG Brühl 23 C 224/92 als unzulässig angesehen.
 
Selbst ein bettlägeriger Mieter hat nach einem Urteil des KG Berlin 8 U 245/08 keinen Anspruch  auf Anbringung einer Videoüberwachungsanlage im Treppenhaus.
 
Schuhregale gehören nach einer Entscheidung des AG Köln 217 C 160/09 ebenso wenig ins Treppenhaus wie Garderoben (Urteil des BayObLG 2Z BR 135/97), da es sich um  Gegenstände handelt, die im Allgemeinen der Wohnungseinrichtung bzw. dem Wohnungsgebrauch des Mieters zuzuordnen sind.
 
Das Abstellen von diesen Gegenständen im Hausflur ist daher unzulässig.
 
Ausnahmen sind denkbar bei Rollatoren, wenn sie für den jeweiligen Mieter medizinisch notwendig sind und eine anderweitige zumutbare Unterbringungsmöglichkeit nicht besteht. Hier ist aber dringend zu empfehlen, sich vorher mit dem Vermieter in Verbindung zu setzen.
 
Gelegentlich herrschen in einem Mietshaus unterschiedliche Ansichten der Bewohner über die Art und die Häufigkeit der Treppenhausbelüftung. Hier sollten die jeweiligen Mietparteien das Gespräch untereinander suchen.
 
Kommt man zu keinem übereinstimmenden Ergebnis, sollte der Vermieter eingeschaltet werden. Konflikte über das Lüften des Treppenhauses sind nach einer Entscheidung des AG Elmshorn 51 C 180/12 nämlich mit mietvertraglichen Mitteln (Aufstellung und Durchsetzung einer Lüftungsordnung, die notfalls vom Vermieter aufzustellen ist und an die sich alle Mieter zu halten haben) zu lösen.
Zitronen
Immer mehr Menschen wollen umweltfreundliche Putzmittel verwenden. Sie möchten nicht weiter Chemikalien gebrauchen, welche Hautreizungen und Allergien hervorrufen, sondern umweltfreundlicher Ihre Umgebung säubern.
 
Natürliche Reinigungsmittel sind Essig- und Zitronensäure, welche natürlich abgebaut werden und außerdem noch eine antibakterielle Wirkung haben.
 
Mit diesen Säuren können Sie problemlos Ihr Badezimmer und Ihre Küche reinigen, lästige Kalkrückstände werden somit mühelos entfernt und Schimmelbildung vermieden.
 
Ein weiterer Vorteil ist der frische, angenehme natürliche Geruch, welcher sich nach unserem Säubern in den Räumen verbreitet. Kaffeemaschinen und Wasserkocher lassen sich hervorragend damit entkalken.
Wer kennt nicht flüssige Schmierseife?
 
Diese besteht ebenfalls aus natürlichen Bausteinen und belastet unsere Umwelt nicht. Flüssige Schmierseife eignet sich zum Säubern von Holz-, Fliesenböden und Arbeitsplatten in der Küche. Die natürliche Rückfettung der Seife bietet einen besonderen Schutz vor Nassrändern auf Holzoberflächen und der Austrocknung der Naturmaterialien.    GeRa
Duschkopf
Die meiste Energie beim Duschen würde man wohl sparen, wenn man kalt duscht. Doch so abgehärtet sind wohl nur die Wenigsten von uns. Ernstgemeint ist hingegen der Tipp, dass Sie das Wasser nur laufen lassen wenn es nötig ist und dass sie duschen statt zu baden, da Baden mehr Wasser verbraucht. Außerdem gibt es noch weitere Tipps, um beim Duschen Wasser und Energie zu sparen.
 
Als erstes ist es sinnvoll, seinen normalen Duschkopf durch einen Sparduschkopf zu ersetzen, da dieser den Wasservebrauch um 50 Prozent verringert. Durch den Duschkopf fließt insgesamt weniger Wasser, etwa sechs Liter pro Minute, dies merkt man aber bei einem guten Produkt nicht, da durch den Strahl viel Luft gepumpt und so wieder ein schönes Duschgefühl vermittelt wird.
Durch den Sparduschkopf sinken die Energie- und Wasserkosten.

Die Invesition liegt zwischen 15 und 100 Euro, der Aufwand ist gering.
 
Wichtig ist auch, das Thermostat richtig einzustellen.

Um Energie zu sparen einfach das Thermostat vor dem Duschen auf die richtige Temperatur einstellen. So muss kein kaltes Wasser über den Handmischer hinzugefügt werden, da das Wasser auf die Temperatur des Termostates erhitzt wird.

Dies gilt allerdings nicht für Durchlauferhitzer die eine Wasserleitung vom Erhitzer zur Dusche haben und die mit einem Warmwasserspeicher ausgestattet sind.
Um den Wasserverbrauch der Dusche zu überprüfen, braucht man einen zehn-Liter-Eimer und eine Stoppuhr.
Den Eimer mit der gleichen Einstellung wie beim Duschen befüllen und die Zeit stoppen.

Das Ergebnis dann in die Formel setzen:
60 Sekunden mal 10 Liter geteilt durch die gemessene Zeit in Sekunden ist gleich der Wasserdurchfluss pro Minute in Liter
 
Beispiel:
60*10/40 = 15 Liter pro Minute.
Frau streicht eine Wand an
Du hast deine erste eigene Wohnung gefunden, vielleicht sogar beim Bauverein Kettwig?
Herzlichen Glückwunsch!
 
Was musst du beachten, was brauchst du?
 
Also, du brauchst nicht alles sofort, einiges kann auch warten.

Klar, Bett, Tisch, Stühle, Kühlschrank, überhaupt eine Küche, das gehört zur Grundausstattung.
 
Fernsehen willst du wahrscheinlich auch gucken, Musik hören. Deine Anlage bringst du vielleicht aus deinem „Kinderzimmer“ mit, Computer und Spielekonsole auch? Und „der Rest“ kommt nach und nach. Denn du kannst nur das Geld ausgeben, das du hast.

Trotz günstiger Kredit- oder „kauf heute - zahle später“-Angebote ist das ein vernünftiger Grundsatz.
Dann muss die Wunsch-Couch-Garnitur eben noch etwas warten.
 
Das Internet hilft dir dabei, einen günstigen Internet- und Stromanbieter zu finden. Das Gleiche gilt für deine Heizung. Das solltest du vor dem Einzug alles regeln.
 
Ganz wichtig ist eine Private Haftpflichtversicherung. Stell dir vor, du hast eine Waschmaschine und der Schlauch platzt ab, setzt die Wohnung unter dir komplett unter Wasser. Ein teurer Albtraum, aber hier hilft die Haftpflicht. Übrigens auch bei anderen Schäden, die du ungewollt anrichtest.
 
Vielleicht besitzt du noch nicht viel in deiner ersten eigenen Wohnung. Doch was ist, wenn das Wenige durch Feuer oder Wasser zerstört würde? Du musst es ja wieder ersetzen - und das kostet.
Hier hilft dir die Hausratversicherung, sie ist genau so wichtig
Frau hört Musik auf Sofa
Deine erste eigene Wohnung - das ist etwas Besonderes. Du wirst dich immer daran erinnern: An die Zeit, als du zuhause ausgezogen bist, an die Zeit deiner eigenen „großen Freiheit“! Jetzt startest du durch.
 
Vielleicht ist jetzt auch genau der richtige Zeitpunkt für dich? Vielleicht, weil du gerade eine Ausbildung begonnen hast? Oder weil du im Herbst ein Studium anfängst?
 
Gut, wenn du dann mit einer Wohnungsgenossenschaft einen Partner an deiner Seite hast, der seit vielen Jahrzehnten jede Woche neu „erste Wohnungen“ an junge Leute wie dich vermietet.
 
Das Bauverein-Team in der Geschäftsstelle Freiligrathstraße 21 weiß, wie du dich fühlst, kennt deine Fragen, viele Antworten und hat ein Ziel: Du sollst dich unter dem Dach deiner Wohnungsgenossenschaft wohl fühlen.
 
Lass‘ dich in einem persönlichen Gespräch doch einfach mal über freie Wohnungen und den Service des Bauverein Kettwig informieren.
 
Entweder du schreibst eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder rufst gleich an: 02054 - 97 06 36.
Nachbarn an der Haustüre
Ihre Nachbarin oder Ihr Nachbar könnte ein wichtiger Schutz vor Einbrechern und Betrügern sein. Dabei geht es um Wachsamkeit, nicht um Neugier. Und es ist überhaupt nicht nötig, zum Helden zu werden oder sich gar in Gefahr zu bringen.
 
Für die Polizei ist es wichtig, dass die Nachbarschaft funktioniert und gut ist. Und das ist doch bei uns, beim Bauverein Kettwig, meistens der Fall, oder? Und wer lebt nicht gerne in einer guten Nachbarschaft?

Gute Nachbarn kennen sich, haben ein nettes Wort füreinander und kümmern sich auch umeinander, denn jeder kann einmal in eine Situation kommen, in der er die Hilfe anderer Menschen braucht.
 
Und: Gute Nachbarn können sich beim Schutz vor Kriminalität gegenseitig helfen.
 
Aus polizeilicher Sicht gibt es einige Tipps mit Blick auf die Verhütung von Einbrüchen, die gleichzeitig Betrügern an der Wohnungstüre das Leben schwer machen. Dazu aber braucht man aufmerksame Nachbarn.
- Achten Sie auf gefährdende und kritische Situationen im oder am Haus.
 
- Halten Sie Keller- und Dachbodentüren stets verschlossen.
- Schließen Sie Ihre Wohnungstüre auch wirklich ab, selbst wenn Sie nur für kurze Zeit Ihre Wohnung verlassen. Es reicht nicht, die Türe lediglich ins Schloss zu ziehen.
- Prüfen Sie, wer ins Haus will, bevor Sie öffnen.
- Achten Sie auf Fremde im Haus und sprechen Sie sie an. Allein das vereitelt viele Taten, weil Einbrecher befürchten, dass man sie beschreiben kann.
- Sorgen Sie dafür, dass die Wohnung länger abwesender Nachbarn einen bewohnten Eindruck vermittelt, z.B. durch das Leeren des Briefkastens. Wer drei Wochen weg ist, sollte Rollos nicht die ganze Zeit unten lassen, das ist erst recht auffällig. Lieber den Nachbarn bitten, die Rollos regelmäßig zu schließen und zu öffnen oder ganz geöffnet lassen.
- Wo es ordentlich und gepflegt aussieht, wissen Täter: „Hier passt man aufeinander auf."
- Weitere „Puzzle-Teilchen“ in der Abwehr von Einbrechern bei kürzerer Abwesenheit sind: Eine kleine Lampe anlassen, das Radio gedämpft laufen lassen oder, wer‘s mag, mit einem TV-Fake so tun, als laufe ein Fernseher. Das sind kleine Lampen für 15 bis 20 Euro, die den Eindruck eines sich ständig verändernden Fernsehbildes erzeugen.
- Und, ganz wichtig: Alarmieren Sie in dringenden Verdachtsfällen die Polizei lieber einmal zu viel als einmal zu wenig, wählen Sie die 110!