Es geht weiter mit dem Neubauprojekt in Ickten — aber leider ging es nicht so schnell, wie Vorstand und Aufsichtsrat sich das erhofft hatten.Es geht weiter mit dem Neubauprojekt in Ickten — aber leider ging es nicht so schnell, wie Vorstand und Aufsichtsrat sich das erhofft hatten.

Und das hat einige Gründe. Zunächst einmal mussten bei den Bauplänen vor allem in Details Änderungen vorgenommen werden.Das kostete Zeit.Dann wurde Fledermaus-Kot an einem Haus gefunden, woraufhin eine sehr zeitintensitve Untersuchung seitens der Stadt veranlasst wurde. Jetzt ist klar: Ja, es gibt wirklich Fledermäuse in Ickten.Nun wurde dem Bauverein Kettwig als Bau-Pflicht aufgegeben, Nistkästen für Fledermäuse im Neubaubereich Ickten anzubringen.Das ist etwas, was der Bauverein ohnehin schon freiwillig tut, beispielsweise im Quartier Mintarder Weg, damals in enger Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Östliches Ruhrgebiet in Hagen („Mein Bauverein“ berichtete).Hinzu kommt, dass das Stadtplanungsamt aufgrund vieler Neubauprojekte in Essen eine sehr hohe Arbeitsbelastung hat.
 
„Vor diesem Hintergrund ist man aber sehr bemüht, die entsprechenden Genehmigungen so schnell wie möglich zu erteilen“, hat Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft erfahren.Entsprechend steht der Abrissantrag für die ersten leer stehenden Häuser jetzt vor der Genehmigung und der Bauantrag für die ersten Häuser wurde schon gestellt. Kraft: „Wir freuen uns darauf, wenn es endlich losgehen kann.“

Unter Wohnen / Neubau zeigen wir Ausschnitte aus den Bauplänen zu den Häusern Icktener Straße 1 und 3, die nach dem Abriss der alten Gebäude als erste gebaut werden sollen.