Aktuelles

„Als ich in Kettwig über die Brücke gefahren bin, haben mich die Bilder vom Hochwasser sehr betroffen gemacht, da musste ich einfach etwas tun!“- Günter Doncks ist beruflich sehr häufig in Kettwig und mit Marc und Thomas Lenk von Rewe Lenk sowie SPD-Ratsherr Daniel Behmenburg befreundet. Und so entschied der Geschäftsführer eines Marketing und Food Vertrieb, etwas zu spenden.

Schnell kam die Idee auf, zehn neue Waschmaschinen für die Hochwassergeschädigten des im Mintarder Weg zu kaufen. „Die Hilfe sollte einfach zielgerichtet ankommen, da sind wir gemeinsam ziemlich schnell auf die betroffenen Häuser des Bauverein Kettwig gekommen“, berichtet Daniel Behmenburg.

Nachdem die Keller halbwegs trocken waren, packten die Beteiligten sowie Mitarbeiter des Bauvereins und Geschäftsführer Jochen Kraft mit an, holten die nagelneuen Maschinen ab und brachten sie direkt zu den Wohnungen.

„Wir sind sehr dankbar über so viel Solidarität nach diesen fürchterlichen Überschwemmungen“, freute sich der Chef des Bauvereins.Packten alle mit an (.v.l.): Jochen Kraft, Markus Trillken, Daniel Behmenburg, Armin Wölfel, Günter Doncks, Marc Lenk und Klaus Stichel. Foto: Henning Hagemann

Einmal in die Wohnungswirtschaft hineinschnuppern und die täglichen Arbeitsabläufe bei einem Bauverein kennenlernen – für die Realschülerin Raghad Totonji bot sich diese Chance für ein zweiwöchiges Praktikum. Und das Angebot nahm die Schülerin gerne an, zumal sie selbst mit ihrer Familie im Bestand des Bauvereins lebt und das Thema also nicht ganz fremd war.
 

So lernte Raghad die Arbeitsabläufe am PC kennen, verbrachte Zeit am Empfang und am Telefon, ordnete Papiere und Akten oder begleitete die Geschäftsführung zu einer Mieterin und wurde so Zeugin einer Vertragsunterzeichnung.

„Es ist wirklich sehr vielseitig, was man hier zu tun hat. Besonders der Umgang mit den Mietern hat mir Spaß gemacht. Und es ist ganz toll, wie ich hier aufgenommen wurde. Alle waren sehr hilfsbereit und haben mir alles ganz genau erklärt.“

Auch das, worauf es bei einer Genossenschaft besonders ankommt, ist dem jungen Mädchen klargeworden. Beim Besuch im Treffpunkt in Vor der Brücke zeigte sich, wie schön sich der gemeinschaftliche Gedanke leben lässt.

Und so entwickelte sie auch gleich weitere Ideen, was man dort sonst noch anbieten könnte, zum Beispiel gemeinschaftliches Gärtnern, Backen und Kochen. Auch wenn das Praktikum schnell vorbei ging: Raghad Totonji möchte sich gerne auch in Zukunft beim Bauverein einbringen.

 
Die Landesregierung stellt unbürokratische und schnelle Soforthilfe für von der Unwetterkatastrophe vom 14./15. Juli 2021 betroffene Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Angehörige freier Berufe, Landwirte und Kommunen in Höhe von 200 Millionen Euro bereit.
 
Alle Informationen finden Sie hier: https://www.land.nrw/de/soforthilfe
In Hinblick auf die Hochwasserkatastrophe, welche auch Teile von Essen betroffen hat, bietet die Sparkasse Essen nun für alle Betroffenen im Essener Stadtgebiet einen Zinslosen Sofort-Hilfekredit an.

In den vergangenen Tagen war auch Essen stark von Tief "Bernd“ und den Folgen des Hochwassers im Deilbachtal und der Ruhr betroffen. Vor allem in den Stadtteilen Kettwig, Kupferdreh und Steele gab es heftige Auswirkungen durch über die Ufer getretenes Wasser. Als Folge wurden Straßen überspült, Wasser lief in Keller, Wohnungen, Häuser oder Garagen. Auch Gastronomie- und Wirtschaftsbetriebe, Campinganlagen oder Wassersportvereine direkt an der Ruhr gelegen sind in Mitleidenschaft gezogen worden. Zwischenzeitlich betroffen war auch die kritische Infrastruktur der Stadtwerke Essen oder der Stromversorger, so dass es zeitweise in Teilen der betroffenen Stadtteile zu Stromausfällen kommen musste. Die Feuerwehr Essen, das THW, die Hilfsorganisationen sowie die Stadtwerke Essen, die Ruhrbahn, die Stadtverwaltung oder auch die Entsorgungsbetriebe Essen waren rund um die Uhr im Einsatz. Die Feuerwehr hat am gestrigen Abend 340 Einsätze gezählt und 290 Einsatzkräfte.

"Ich danke allen Einsatzkräften für die Unterstützung der Essenerinnen und Essener in dieser Ausnahmesituation", so Oberbürgermeister Thomas Kufen. "Sie waren rund um die Uhr im Einsatz, um das Schlimmste abzuwenden. Wie so oft in diesen Situationen erlebe ich ein großartiges ehrenamtliches Engagement und eine tolle Nachbarschaftshilfe, dafür möchte ich mich bei den Essenerinnen und Essenern bedanken. Die Stadt wird ihren Teil dazu beitragen, dass die Aufräumarbeiten nun schnell von statten gehen und die Schäden des Hochwassers schnell behoben werden können. Deshalb habe ich als Oberbürgermeister gemeinsam mit Partnern ein Hilfspaket geschnürt, das möglichst vielen Essenerinnen und Essenern schnelle und unbürokratische Hilfe leisten soll. Auch gerade jetzt zeigt sich: Essen hält zusammen.“

Das Hochwasser ist nun wieder rückläufig, es weicht immer mehr von den Straßen und aus Häusern. In den nächsten Tagen werden die Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THW und der Verwaltung sowie betroffene Betriebe und Privatpersonen mit Aufräumarbeiten beschäftigt sein. Die Stadt Essen steht deshalb im Austausch mit unterschiedlichen Kooperationspartnern, um verschiedene Hilfsangebote bieten zu können.

Ehrenamtliches Engagement

Die Ehrenamt Agentur Essen wird in Zusammenarbeit mit der StadtAgentur ehrenamtliches Engagement koordinieren. Die Ehrenamt Agentur hat eine Plattform ins Leben gerufen, über die sich Hilfesuchende melden können genauso wie Menschen, die tatkräftig unterstützen können. Die eingehenden Angebote dafür reichen schon jetzt von der zur Verfügungstellung von Wohnraum bis über Kleidung oder Unterstützung bei Aufräumarbeiten. Die Plattform ist über diesen Link erreichbar: www.ehrenamtessen.de/2021/07/16/essener-hochwasserhilfe

Die Ehrenamt Agentur ist ab sofort täglich von 10 bis 14 Uhr erreichbar: www.ehrenamtessen.de

Darüber hinaus wurde ein Spendenkonto eingerichtet. Das Spendenkonto lautet:

Spendenkonto des Kirchenkreises Essen
Sparkasse Essen
IBAN DE27360501050000251801
Kennwort: Essener Hochwasserhilfe
Unterstützung bei Beseitigung von Hochwasserschäden

Um die Aufräumarbeiten zu unterstützen, werden die Essener Entsorgungsbetriebe (EBE) Privatpersonen sieben Kubikmeter-Container zur Verfügung stellen (95 Euro), damit anfallender Sperrmüll schnell und möglichst einfach entsorgt werden kann. Es werden ab Montag außerdem in betroffenen Stadtteilen (Kupferdreher Markt, Zur Alten Fähre in Kettwig, EBE-Standort Langenberger Straße) zentrale Anlaufstellen für Sperrmüll (30 Kubikmeter-Container) geschaffen. Bereits heute wird in Höhe der Adresse Kupferdreher Straße 226 ein großer Container für Sperrmüll zur Verfügung stehen. Die EBE wird am morgigen Samstag früh mit Sperrmüllfahrzeugen unterwegs sein, auch City-Flitzer zur Straßenreinigung sind unterwegs. Ab Montag werden außerdem große Kehrmaschinen durch die betroffenen Stadtteile fahren. Auch die EBE ist am Wochenende telefonisch von 7 bis 15 Uhr, unter 0201 854-2222 erreichbar.

Die Stadtverwaltung richtet einen Härtefallfonds für einkommensschwache Familien ein. Über den Fonds kann eine unbürokratische finanzielle Hilfe beantragt werden zur Wiederbeschaffung von Dingen des täglichen Lebens, die durch das Hochwasser der vergangenen Tage kaputt gegangen sind und dringend ersetzt werden müssen. Ein entsprechendes Antragsformular wird in den kommenden Tagen veröffentlicht, ab Mittwoch wird die Antragstellung per E-Mail möglich sein.

Für vom Hochwasser betroffene Wassersportvereine soll es ebenfalls eine Unterstützung geben. Am kommenden Montag wird sich der Essener Sportbund e.V. (ESPO) mit den Sportvereinen über notwendige Hilfsmaßnahmen für die Durchführung der sportlichen Saison besprechen.

Die Sparkasse Essen möchte schnelle und unbürokratische Hilfe für die Betroffenen der Hochwasser-Katastrophe leisten und legt ein Sonderkreditprogramm zu 0,00 Prozent Zins p.a. für Privatkunden auf. Zudem wird für gemeinnützige Institutionen eine Spendenaktion in Höhe von 50.000 Euro über die Spendenplattform www.gut-fuer-essen.de ins Leben gerufen. Darüber hinaus können hochwassergeschädigte Vereine Spendenanträge an die Sparkasse Essen stellen.

Unterbringungsmöglichkeiten

Auch weiterhin stehen Unterbringungsmöglichkeiten der Stadt Essen zur Verfügung, die von Personen genutzt werden können, die nicht in ihre Häuser zurückkehren können. Das Bürgertelefon der Feuerwehr ist am Wochenende von 8 bis 15 Uhr, unter 0201 123-8888 erreichbar.

Auch die Evangelische Kirchengemeinde Borbeck-Vogelheim stellt ihre Bildungs- und Freizeitstätte "Haus am Turm", Am Turm 7 in 45239 Essen-Werden, zur Verfügung (20 Plätze in Mehrbettzimmern und ein Appartement). Eine weitere Übernachtungsmöglichkeit besteht in der Mini-Ferienwohnung (7 Betten), die die Aktion Menschenstadt, das Behindertenreferat der Evangelischen Kirche in Essen, in Altenessen vorhält. Kontakt für beide Angebote, auch am Wochenende: Kirchenkreises Essen, Projekt Ehrenamtsmanagement, Michael Druen, Telefon 0201 2205-244, Mobil: 0176 588 84 702, oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

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Statt die Schulbank zu drücken im Garten helfen, Unkraut entfernen, Fenster putzen, Tiere versorgen oder Garagen aufräumen:

Marie Pianka

Der „Tag für Afrika“ der Realschule Kettwig (RSK) ist bereits seit einigen Jahren ein festes Projekt und Arbeiten für den guten Zweck, in diesem Falle für die Partnerschule in Tansania, das kommt bei den Schülern gut an. So auch bei Marie Pianka. Die Enkelin von Vorstand und Geschäftsführer Jochen Kraft besucht die 7. Klasse der RSK und hatte ihren Großvater gefragt, ob sie den freiwilligen Einsatztag beim Bauverein absolvieren könne.

Gefragt, getan: So hat sie den Mitarbeitern Markus Trillken und Armin Wölfel bei Außenarbeiten in der Siedlung An der Seilerei geholfen. Und da gab es einiges zu tun: Die Hecke hinter den Häusern schneiden, den Handlauf der Treppe von Ranken befreien oder den Spielplatz säubern und haken. „Es hat mir Spaß gemacht und das mache ich natürlich gerne für unsere Partnerschule. Außerdem mag ich Gartenarbeit und kenne mich gut damit aus, da ich zuhause auch mithelfe“, so das Resümee der 13jährigen Schülerin. Im vergangenen Jahr musste der Afrikatag der Pandemie zufolge ausfallen. Im Jahr davor hatte Marie ebenfalls mit Grünpflege zu tun und Landschaftsgärtner Stefan Koch, Inhaber der Firma Kirsch Gärten, unterstützt.

Und jetzt kam erneut ihr „grüner Daumen“ zum Einsatz. Gärtner Armin Wölfel war sehr zufrieden und lobte das Engagement der freiwilligen Helferin: „Ein toller Einsatz, wir wissen das sehr zu schätzen und haben uns über die helfende Hand gefreut.“ Und auch die Pädagogen der RSK waren stolz auf ihre Schüler, die sich mit viel Kreativität eingebracht haben. „Sozialkompetenz und Empathiefähigkeit sowie der Stolz auf das Geleistete ist das, was unsere Schüler mitnehmen konnten“, erklärte Lehrerin Andrea Bolten-Hoffmann. In Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde sowie mit engagierten Eltern und Großeltern soll die Schulpartnerschaft in Zukunft durch Projekttage zu Tansania noch lebendiger gestaltet werden.

Bild: Marie Pianka besucht die 7. Klasse der RSK und packte beim freiwilligen Tag für Afrika beim Gärtnern An der Seilerei ordentlich mit an. Foto: Heidi Hagemann

210701 Jubilaeum Petra Weindorf 5855 webDas Team des Bauvereins Kettwig freut sich mit Petra Weindorf über ihr 20-jähriges Dienstjubiläum. Aus diesem schönen Anlass gab es eine kleine Überraschungsfeier mit Kaffee und Kuchen im Bauverein-Treffpunkt in Vor der Brücke. Die Jubilarin hat den Nachmittag sichtlich genossen und war sehr gerührt.

"Ich war völlig überrascht und hatte meinen Jubiläumstag überhaupt nicht im Kopf, da in der Buchhaltung zum Monatswechsel immer besonders viel Arbeit anfällt", berichtete Petra Weindorf, die sich über die "geheime Aktion" ihrer Kolleginnen und Kollegen und die netten Worte von Bauverein-Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft sehr freute.

Zahlen sind die Welt von Petra Weindorf und als Buchhalterin ist sie dafür verantwortlich, "dass die Zahlen beim Bauverein Kettwig stimmen." So führt Petra Weindorf beispielsweise die Kasse, erstellt die Betriebs- und Heizkostenabrechnungen und hält Vorstand und Aufsichtsrat tagesaktuell auf Stand.

Petra Weindorf (Bildmitte, unter der „20“) freute sich über die kleine Überraschungsfeier ihrer Kolleginnen und Kollegen sowie der Gremienmitglieder. Unser Bild zeigt (vordere Reihe, v.l.) Claudia Henze-Löhrer, Klaus Stichel, Carola Kraft, die Jubilarin, (hintere Reihe, v.l.) Anke Königs, Peer Reitner (stellv. Aufsichtsrats-Vorsitzender), Hans-Joachim Kraft (Vorstand und Geschäftsführer), Markus Trillken, Karl-Werner Damms, Armin Wölfel, Rolf Schatz (Vorstand), Raghad Totonji (Schülerpraktikantin) und Carola Lemke.

Foto: 2plus2-Kommunikation UG/Heidi Hagemann

RentnerDie kostenlose App „Gut versorgt in …“ steht seit nun auch Essener Senioren zur Verfügung. Die Entwicklerfirma „Gut versorgt in…“ GmbH hat in Zusammenarbeit mit dem Amt für Soziales und Wohnen der Stadt Essen die Senioren- und Gesundheits-App individuell auf die Stadt Essen angepasst.

Oberbürgermeister Thomas Kufen, Stadtdirektor Peter Renzel und Hartmut Peltz, Fachbereichsleiter Amt für Soziales und Wohnen freuen sich, den Bürgern die App ergänzend zum städtischen Seniorenwegweiser anbieten zu können.

„Mobile Apps für Smartphones gehören heutzutage zum Alltag, um jederzeit und überall informiert zu sein. Immer mehr Menschen nutzen ihre mobilen Geräte als Informations- und Suchplattform. Dazu gehören vermehrt auch Seniorinnen und Senioren. In Essen sind es rund 160.000 Bürgerinnen und Bürger im Alter über 60 Jahre. Die App soll ein mobiler Alltagshelfer sein. Ich freue mich, dass die Stadt Essen dabei ist“, so Kufen.

Die App ist barrierearm und bündelt als digitaler Wegweiser viele wichtige Informationen aus Essen für Senioren, deren Angehörige und Menschen mit Behinderung auf einem Blick: wichtige Telefon- und Notrufnummern, lokales Adressverzeichnis mit Adressen von Apotheken, Ärzte und anderen Dienstleistungen, Leistungs- und Beratungsangebote der Stadtverwaltung und Informationen zu Kultur-, Freizeit- und Bildungsangeboten für Senioren.

In weiteren Rubriken finden die Nutzer aber auch Informationen zu wohnortnahen Pflegediensten und Beratungsangebote rund um Themen wie „Demenz“, „Allein im Alter“ und „Fragen rund ums Geld“. Zudem werden in der App auch alle aktuellen Informationen rund um das Coronavirus gebündelt. Die Nutzer haben dadurch die Möglichkeit, sich einfach und schnell mit aktuellen Informationen zum Coronavirus einzudecken.

Eine einfache, übersichtliche Gestaltung sowie eine intuitive Bedienbarkeit zeichnen die App aus. Diese kann beispielsweise in Kontrast und Schriftgröße verändert werden. Wichtig ist, dass auch Nutzer mit wenig Erfahrung die App gut bedienen können. So verfügt sie beispielsweise über eine Vorlesefunktion und ist zudem sprachgesteuert.

Die Senioren- und Gesundheits-App soll informativ und hilfreich das vorhandene Netzwerk in Essen darstellen, in dem sich die Stadt Essen und viele Kooperationspartner und Dienstleister aus den Bereichen Gesundheit und Freizeit darin ergänzen.

Die App ist für IOS und Android geeignet, frei von Werbung und kann kostenlos im App Store und Google Play Store heruntergeladen werden. Nach dem Download muss die entsprechende Stadt eingegeben werden.

Weitere Informationen gibt es hier per Download im Flyer.

Herausgeber:

Stadt Essen
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Aber vielleicht schon gesehen? Womöglich in der eigenen Wohnung?

Als Fogging (aus dem engl.:fog = Nebel) bezeichnet man schmierige graue oder schwarze Ablagerungen, die sich an Wänden, Decken oder Möbeln anheften. Betroffen davon kann jede Wohnung sein, sogar gerade renovierte, neu tapezierte oder frisch gestrichene Räume.
Einzelne dunkle Flecken bis hin zu großflächigen Verschmutzungen verunstalten die Zimmer. Und der dunkle Schmierfilm lässt sich noch dazu schwer entfernen.

Und was ist die Ursache?

Seit Mitte der 90iger Jahr kennt man das Phänomen. Es gibt eine Unmenge Untersuchungen, aber bis heute kennt man die Ursachen nicht genau.
In starkem Verdacht stehen schwerflüchtige organische Verbindungen, insbesondere Weichmacherverbindungen, Alkane, Alkohole und Fettsäuren. Diese langkettigen Verbindungen stecken oft in Farben, Fußbodenkleber, PVC-Belägen, Vinyltapeten, Kunststoffplatten und Holzlaminat. Auch Kerzen und Öllampen können die Ursache sein. Die Moleküle entweichen nach und nach in die Raumluft, reichern sich allmählich in unseren - mittlerweile gut abgedichteten - Wohnungen und Gebäuden an und lagern sich ab. Vorwiegend über Heizungen und an Kältebrücken.

Die gute Nachricht

Im Gegensatz zu schwarzem Schimmel, gehen von diesen grau-schwarzen Ablagerungen keine Gesundheitsgefährdung aus. Sie sehen nur nicht schön aus.

Die weniger gute Nachricht

Die Ablagerungen lassen sich nicht leicht entfernen. Am besten geht es noch mit intensiver Nassreinigung mit Zusatz von Spülmitteln, Kunststoffreiniger oder anderen Putzmitteln, was bei Tapeten oder Laminat aber schon problematisch wird. Und aufgepasst: Manchmal enthalten die Reinigungszusätze selbst die Weichmacher und verstärken dann nur den Effekt.
Die Fachleute raten deshalb zu Putzmitteln, die mit dem "Blauen Engel“ ausgezeichnet sind. Sie sind frei von langkettigen Molekülen.

Methodisch vorgehen

Wenn Sie solche grau-schwarzen Flecken oder Flächen in Ihrer Wohnung entdecken, sollten Sie zunächst feststellen, ob es sich überhaupt um "Fogging“ handelt. Die Wischprobe mit dem Finger zeigt, ob die Ablagerung "schmierig“ ist. Ist sie es nicht, wird es wahrscheinlich kein "Fogging“ sein.
Überlegen Sie, ob der Raum genug gelüftet ist. Fogging tritt meist nur in der Heizperiode auf, d.h., wenn die Fenster geschlossen sind und die Raumluft wenig ausgetauscht wird. Gutes und regelmäßiges Lüften kann schon Abhilfe schaffen.
Erst, wenn das nicht hilft, sollte man sich Hilfe holen. An wen man sich wenden kann, können Sie bei der Verbraucherzentrale oder dem Gesundheitsamt erfragen.

Auch das Umweltbundesamt berät in seiner Broschüre "Attacke des schwarzen Staubes“ über Hilfsmaßnahmen. Sie können diese hier herunterladen.

 

Zu Zeiten, in denen fast alle Angebote, sich kulturell zu beschäftigen, brach liegen, kommt die Idee, sich auf einen kontaktlosen, aber geführten Spaziergang zu begeben gerade recht.

Begeben Sie sich doch mal auf den Rundgang durch Kettwig, Essens südlichsten und jüngsten Stadtteil, thematisch auf den Spuren der Tuchmacher. Kettwig war jahrhundertelang eine Stadt der Weber.

Vor 50 Jahren schlossen die letzten Fabrikationsstätten. Nur noch kleine Details erinnern an die große Tradition. Mit Wegbeschreibungen, Fragen, kurzen Erläuterungen, Links zur vertiefenden Erklärung und Fotos führt Sie Ihr Smartphone eine gute Stunde kurzweilig durch den Ortskern.

Die Tour durch Kettwig wurde von der Kettwigerin Birgit Dransfeld (kl. Foto) zusammengestellt. Sie ist über ein Portal für Stadtführungen, Schnitzeljagden und Rallyes eines jungen Berliner Startups zu erreichen: www.lialo.com.

Bislang werden die meisten Touren in diesem Portal für Berlin angeboten, aber allmählich und mit zunehmender Bekanntheit wächst das Angebot auch über die Hauptstadt hinaus, Potsdam, Hamburg, Dresden und Köln sind auch schon vertreten, und jetzt auch Kettwig!

Das Angebot ist niedrigschwellig zu erreichen: man muss sich nicht anmelden, keine App downloaden. Bislang sind alle Touren kostenlos.

Wer erst einmal sehen will, was ihn/sie auf dem Spaziergang erwartet, kann sich das Portal natürlich auch vom heimischen Sofa aus betrachten. Rufen Sie auf www.lialo.com und suchen dann „Kettwig“.

Gesünder und abwechslungsreicher ist die Tour aber sicher vor Ort. Los geht’s am Kettwiger Rathaus. Der Bauverein Kettwig wünscht viel Spaß und dankt Birgit Dransfeld für Ihre schöne Idee.

Bildzeile unten: Kettwig ist die Stadt der Tuchmacher. Darauf weist auch eindrucksvoll die Skulptur von Norbert Pielsticker (Bild links) hin, die auch vom Heimat- und Verkehrsverein Kettwig sowie vom Bauverein Kettwig gefördert wurde.

Nicht nur im gesamten Jahr 2020, sondern auch bis Ende Juni 2021 verzichtet der Bauverein Kettwig auf generelle Mieterhöhungen. Das beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat in einer gemeinsamen Sitzung Ende November. Ausgenommen sind nur die Mieterhöhungen, die aufgrund energetischer Sanierungen bereits angekündigt sind.

„Wir reagieren damit auf die vielfältigen Belastungen unserer Mitglieder durch die Corona-Pandemie“, erklärte Bauverein-Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft. „Für uns als Genossenschaft ist das auch ein gelebtes Stück Solidarität.“

Von Mieterhöhungen zu sprechen, ist bei einer Wohnungsgenossenschaft ja an sich schon falsch. Hier zahlen die Mitglieder als Mit-Eigentümer ihrer Genossenschaft mit lebenslangem Wohnrecht keine „Miete“, sondern eine Nutzungsgebühr. Diese fließt zu einem großen Teil wiederum in die stete Verbesserung der Wohnungen, Häuser und des Wohn-Umfeldes.

„Dennoch kommen auch wir als Genossenschaft nicht gänzlich um Erhöhungen der Nutzungsgebühr herum“, erläutert Hans-Joachim Kraft. „Wir sind neben unserer sozialen Ausrichtung auch normal am Wohnungsmarkt tätig und müssen die steigenden Kosten in vielen Bereichen rund ums Reparieren, Bauen und Sanieren ja auffangen“, betont der Geschäftsführer.

Dennoch gehe der Bauverein Kettwig „absolut moderat“ mit dem Thema „Erhöhung“ um und längst nicht alle Modernisierungskosten werden so auf den Quadratmeter umgelegt, wie es möglich wäre. „Wir wollen ja niemanden aus seiner Wohnung heraus modernisieren“, sind sich Vorstand und Aufsichtsrat beim Bauverein Kettwig einig.

Bildzeile: Hausbestand gut in Schuss: Beispiel Gustavstraße 17 / 19, die in diesem Jahr energetisch saniert wurde und u.a. große neue Balkone auf der Gartenseite erhielt.

201023 BV Kettwig Mitgliederversammlung 1731 webMit einem strengen Corona-Hygienekonzept fand am 23. Oktober die wegen der Pandemie im Juni verschobene Mitgliederversammlung des Bauverein Kettwig statt. Im großen Saal des Alten Bahnhofs Kettwig führten vorgezeichnete Laufwege zu den persönlich vorgegebenen Stühlen, die in weitem Abstand voneinander platziert worden waren.

Am Eingang zur Versammlung musste anfangs eine erste „Hürde“ genommen werden: Es wurde Fieber gemessen. Doch niemand musste wegen einer Infektion abgewiesen werden.

In seinem Lagebericht ging der geschäftsführende Vorstand Hans-Joachim Kraft nicht nur auf das gut verlaufene letzte Jahr, sondern auch auf die Herausforderungen des nächsten Jahres ein. Stichworte sind hier die Reform der Grundsteuer und die neue CO2-Steuer. Hier sieht der Vorstand die Genossenschaft jedoch durch umfangreiche energetische Maßnahmen gut aufgestellt.

327.000 Euro investierte der Bauverein Kettwig in seinem 101. Bestehensjahr 2019 in die Gebäudesanierung. Im Vorjahr waren es 459.000 Euro gewesen.

Dafür floss mit 513.000 Euro mehr Geld in die Wohnungssanierung, 2018 waren es 464.000 Euro gewesen. Die laufende Instandhaltung kostete im letzten Jahr 310.000 Euro (Vorjahr 366.000 Euro).

Je Quadratmeter Wohnfläche investierte die Kettwiger Wohnungsgenossenschaft etwa 33 Euro (Vorjahr 37 Euro). Damit belegt der Bauverein Kettwig in der Wohnungswirtschaft allgemeinen einen sehr guten Platz, liegen die Investitionen pro Quadratmeter „woanders“ oftmals doch deutlich unter dem Kettwiger Wert.

Da die Geschäftsentwicklung auch im vergangenen Jahr wieder positiv war, konnten rund 178.000 Euro in die Ergebnisrücklagen einfließen.

Darüber hinaus genehmigten die Mitglieder die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von erneut vier Prozent auf die Anteile.

Bei den turnusmäßigen Wahlen zum Aufsichtsrat kandidierte Wolfgang Lettow nicht erneut. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Anne Caroline van Boxel. Wiedergewählt wurde Peer Reitner.

Bei der anschließenden Sitzung des Aufsichtsrates wurde Michael Kleine-Möllhoff erneut Vorsitzender, Peer Reitner sein Stellvertreter.

Dem Finanzausschuss gehörten an Michael Kleine-Möllhoff (Vorsitzender), Dr. Sabine Pfeffer und Anne van Boxel. Dem Bauausschuss gehören an Peer Reitner (Vorsitzender), Dr. Thomas Berger und Armin Holle.

Bauverein Mitglieder halten ganz im Sinne des Genossenschaftsgedankens zusammen!

Telefon 2020 04 03 1Manchmal sind es erst die Krisen, die den Menschen vor Augen führen, wie wichtig Gemeinschaft ist und wie sehr sie fehlen kann.
Uns lehrt die Corona-Krise, dass Zusammenhalt, Rücksichtnahme und Mitgefühl Werte darstellen, auf die es in schwierigen Zeiten ankommt.

Wir freuen uns sehr zu hören, dass sich unsere Mitglieder gegenseitig unterstützen, jüngere Mitglieder den älteren ihre Hilfe anbieten.

Wenn Sie aufgrund von Krankheit oder der Corona-Krise ihre Wohnung nicht verlassen können, Ihre Zeit alleine verbringen müssen und persönliche Gespräche und Kontakte fehlen, dann melden Sie sich in der Geschäftsstelle.

Einige unserer Mitglieder haben angeboten, Sie auf einem kleinen Plausch, wenn auch nicht persönlich, dafür aber am Telefon „zu besuchen“, um Ihnen ein wenig über diese Zeit hinweg zu helfen.
 
 
Fassen Sie sich ein Herz, wir vermitteln Sie gerne!
 

Haben Sie Ideen oder den Wunsch, ebenfalls zu helfen, Ihre Unterstützungsangebote für unsere Mitglieder nehmen wir gerne telefonisch unter 02054 – 97 06 36 oder unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! an.
Ebenso weisen wir auf die „Nachbarschaft Kettwig“ hin, die Sie unter der Telefonnummer 02054 - 4000 erreichen können, auch dort wird Hilfe im Alltag angeboten und/oder Unterstützungsangebote entgegen genommen.


Miteinander - füreinander - Gemeinschaft - Genossenschaft!

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Quelle: Sparkasse Essen

Keine NachbarschftsfeierDer Vorstand des Bauverein Kettwig weist mit Nachdruck darauf hin, dass bis auf weiteres in unseren Außenanlagen und Gemeinschaftsräumen keine Feierlichkeiten oder sonstigen Veranstaltungen stattfinden dürfen, egal, wie viele oder wie wenige Personen daran teilnehmen.

Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen und darauf basierend die Allgemeinverfügung der Stadt Essen vom 16. März 2020 (https://www.essen.de/meldungen/pressemeldung_1364639.de.html) haben angeordnet, dass „alle öffentlichen und privaten Veranstaltungen ab 15 Personen untersagt sind. (…) Das schließt grundsätzlich auch Versammlungen unter freiem Himmel ein.“

Erlass vom 17.03.2020 gemäß §§ 3 Absatz 1, 7 Absatz 3, 9 Absatz 1 Ordnungsbehördengesetz (OBG NRW) in Verbindung mit §§ 28 Absatz 1 Satz 1 und 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG) – gültig zunächst bis zum 19.04.2020

Sie alle wissen, dass es darum geht, die Infektion mit dem Corona-Virus zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht überlastet wird und für schwere Fälle genug Betten, Beatmungsgeräte und Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.

Auch junge und gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen müssen ein deutliches Interesse daran haben, dass unser Gesundheitssystem weiterhin funktionieren kann. Auch Menschen, die nicht zu den Risiko-Gruppen zählen, können unvermittelt beispielsweise einen Blinddarmdurchbruch erleiden oder ohne eigenes Verschulden in einen schweren Unfall verwickelt werden.

Der genossenschaftliche Gedanke und die Tatsache, dass Sie bei einer Genossenschaft wohnen, schließt die Verpflichtung mit ein, dass Sie, unsere Mitglieder, sich solidarisch gegenüber ihren Mitmenschen und Nachbarn verhalten.

Die beste Form von Fürsorge und Solidarität ist es im Moment, Abstand zu halten – und sich eben nicht zu Feiern zu verabreden.

Zudem möchten wir darauf hinweisen, dass die Charité Berlin eine App mit Handlungsempfehlungen und Informationen zum Coronavirus herausgebracht hat. Diese finden Sie hier: https://covapp.charite.de/

Der Vorstand des Bauverein Kettwig

Hans-Joachim Kraft       Karl-Werner Damms      Rolf Schatz

Kettwig helau – die Damen der Klöngruppe hatten sichtlich Spaß bei ihrer kleinen, aber feinen Karnevalsfeier im Treffpunkt in Vor der Brücke und stellten erneut ihre Kreativität unter Beweis. Normalerweise wird fleißig gestrickt und gehäkelt. Am Veilchendienstag hieß es: Schunkeln, Singen und Jeck-Sein. Ob als Sträfling, Asiatin oder einfach fröhlich bunt – die Stimmung war richtig gut.

Treffpunkt-Managerin Carola Kraft hatte alles schön dekoriert, ein paar Kleinigkeiten zu essen vorbereitet und freute sich, dass die Gruppe ihrer Einladung gefolgt war. Und es war zugleich auch eine kleine Belohnung für die vielen Stunden, in denen die Damen für den guten Zweck jeden letzten Dienstag im Monat ihre liebevollen Handarbeiten herstellen.

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Beim Neujahrsempfang der Kettwiger Stadtgesellschaft im Alten Bahnhof Kettwig gab’s viel Lob und Anerkennung für den Bauverein Kettwig, der durch seinen Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft, Vorstandsmitglied Rolf Schatz und den Aufsichtsratsvorsitzenden Michael Kleine-Möllhoff vertreten war.

Oberbürgermeister Thomas Kufen hob die Tätigkeit des Bauverein Kettwig hervor und nannte ihn einen wichtigen Akteur mit einer starken sozialen Ausrichtung. Bedeutsam sei vor allem, dass die Wohnungsgenossenschaft für einen Ausgleich auf dem Wohnungsmarkt sorge, in dem sie neben den vielen hochpreisigen Wohnungen, die in den letzten Jahren von privater Hand gebaut wurden und weiterhin gebaut werden, auch bezahlbaren Wohnraum für die Menschen in Kettwig anbiete.

In Ihren Reden hoben auch der Vorsitzende des Heimat- und Verkehrsvereins, Martin Kryl, sowie der zurückgetretene Bezirksbürgermeister Dr. Michael Bonmann die soziale Einstellung der Genossenschaft hervor. Dr. Bonmann: „Als ich vor zehn Jahren Bezirksbürgermeister wurde, kannte ich den Bauverein überhaupt nicht und ich musste mich erst einmal auf seiner Homepage schlauer machen, was sein Zweck ist.“ In den zehn Jahren seiner Tätigkeit habe er die Genossenschaft "dann als verlässlichen Partner mit einem hohen sozialen Engagement kennen gelernt."

Ganz „handfest“ wurde die Anerkennung für den Bauverein Kettwig, durch die Vorsitzende von „Kettwig hilft“, Angelika Kleinekort. Sie bedankte sich beim Bauverein und seinem Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft ausdrücklich für die vielfältige Unterstützung der geflüchteten Menschen, die nach Kettwig gekommen waren.

Die Hilfe für Menschen, die aus ihrer Heimat vertrieben wurden, gehört gewissermaßen zur Genetik der Kettwiger Wohnungsgenossenschaft, die nach dem zweiten Weltkrieg in einem Kraftakt sondergleichen viele Wohnungen für die Vertriebenen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten geschaffen hatte.

Foto: Mit freundlicher Genehmigung von www.kettwig-intern.de / Kosmas Lazaridis

money 2696234 1920 1Zum 1. Januar 2020 tritt das sog. „Wohngeldstärkungsgesetz“ in Kraft.  Mit der am 8. Mai 2019 vom Bundeskabinett beschlossenen Wohngeldreform sind erstmals seit dem 1. Januar 2016 Leistungserhöhungen von durchschnittlich 30 % verbunden.

Viele Haushalte wissen jedoch nicht, dass sie einen Anspruch auf Wohngeld haben. Dies gilt nicht nur für die Mieter und Mieterinnen, die auf Grund der Reform erstmalig einen Anspruch auf Wohngeld haben, sondern oftmals auch für diejenigen Haushalte, die eigentlich schon länger Wohngeld beziehen könnten, aber aus den unterschiedlichsten Gründen keinen Antrag gestellt haben.

Haben Sie ein Recht auf Wohngeld?

Zum 1. Januar 2020 tritt das sogenannte "Wohngeldstärkungsgesetz" in Kraft. Doch was diese Wohngeldreform konkret bedeutet und wer davon betroffen ist, wissen viele Mieterinnen und Mieter nicht. Deshalb möchten wir Ihnen dabei helfen, festzustellen, ob Sie wohngeldberechtigt sind und haben hierzu einige hilfreiche Fakten und Informationen für Sie zusammengefasst. Dies soll Ihnen, den Mieterinnen und Mietern, beim Antrag auf Wohngeld als Hilfestellung dienen.

Was ist Wohngeld?

Menschen, die sich aus eigener Kraft am Wohnungsmarkt keinen angemessenen Wohnraum leisten können, erhalten zu den Mietkosten einen staatlichen Zuschuss, der angemessenes und familiengerechtes Wohnen sichern soll. Diesen Zuschuss nennt man Wohngeld.

Letztlich ist das Wohngeld ein – wenn auch geringer – Ausgleich für viele staatliche Regelungen, die das Wohnen verteuert haben und dazu führen, dass ein angemessener Wohnraum für manche Bürger und Bürgerinnen nicht mehr finanzierbar ist. Wohnen wurde vom Staat als Grundbedürfnis jedes Menschen anerkannt und wird daher unterstützt. Auf das Wohngeld haben Sie, wenn Sie die Berechtigungsvoraussetzungen erfüllen, ein Recht und sollten dieses auch in Anspruch nehmen.

Nicht zu verwechseln ist das Wohngeld mit den sogenannten Kosten der Unterkunft. Diese sind Bestandteil der Grundsicherung im Rahmen der Sozialhilfe. Auch Eigentümer können für selbst genutzten Wohnraum – als Zuschuss zur Belastung – Wohngeld erhalten.

Wer kann Wohngeld beantragen?

Wohngeldberechtigt sind alle Personen, die zur Miete wohnen und deren monatliches Haushaltsgesamteinkommen unter einer bestimmten Einkommensgrenze liegt. Beispielsweise kann ein Einpersonenhaushalt in München mit 1.700 EUR Monatsverdienst (brutto) noch ein geringes Wohngeld beziehen. Bei alleinstehenden Rentnern sollte unabhängig vom Wohnort ein Anspruch bei einer Rente ab 1.000 EUR geprüft werden.

Keinen Anspruch auf Wohngeld haben Bezieher von Sozialhilfe, Arbeitslosengeld II oder BAföG, da ihre Wohnkosten im Rahmen der Leistungen bereits berücksichtigt werden.

Wie berechnet sich das Wohngeld?

Die Höhe des Wohngeldes richtet sich nach der Anzahl der Haushaltsmitglieder, der Miete – oder bei Eigentümern nach der Belastung – und dem Gesamteinkommen.

Als Haushaltsmitglieder zählen Ehepartner oder eingetragene Lebenspartner, Personen, die mit dem Wohngeldberechtigten zusammenleben oder bereit sind, Verantwortung füreinander zu tragen. Auch Verwandte in gerader Linie, wie Kinder, Pflegekinder und Pflegeeltern gehören dazu. Je mehr Personen im Haushalt leben, umso höher ist die Einkommensgrenze.

Die Berechnung des Wohngeldes erfolgt anhand sogenannter Mietenstufen. Gemeinden und Kreise werden anhand der durchschnittlichen Miethöhe vor Ort in Mietenstufen von I bis VI eingeteilt. Das bedeutet, dass nicht unbedingt die Miete, die Sie tatsächlich zahlen, zählt, sondern festgelegte Höchstbeträge, die wiederum von den Mietenstufen abhängen.


Bei Ihrem Gesamteinkommen zählt das Bruttoeinkommen. Von diesem Betrag werden abhängig von der Entrichtung von Steuern, Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Rentenversicherungsbeiträge abgezogen.

Im Internet stehen Ihnen kostenlose Wohngeldrechner zur Verfügung, anhand derer Sie grob einschätzen können, ob Ihnen Wohngeld zusteht. Entsprechende Wohngeldrechner finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums des Inneren für Bau und Heimat (https://www.bmi.bund.de/SharedDocs/kurzmeldungen/DE/2019/12/gesetze-1-januar-2020.html) oder unter https://www.wohngeld.org/.

Wo erhalte ich Wohngeld?

Das Wohngeld können Sie bei der

Stadt Essen
Amt für Soziales und Wohnen

Klinkestr. 29-31
45136 Essen
Telefon: 0201 8850466

beantragen.

Öffnungszeiten:

Montag von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 15.00 Uhr
Dienstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 15.00 Uhr
Mittwoch - geschlossen -
Donnerstag von 8.30 bis 12.30 Uhr und von 14.00 bis 16.00 Uhr
Freitag von 8.30 bis 12.30 Uhr

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.essen.de/rathaus/aemter/ordner_50/Wohngeld.de.html

Ab wann und wie lange wird Wohngeld gewährt?

Wohngeld wird ab dem Monat, in dem der Antrag gestellt wurde, gewährt und in der Regel für 12 Monate bewilligt. Anschließend ist ein neuer Antrag erforderlich. Erhalten Sie bereits Wohngeld, so muss aufgrund der gesetzlichen Neuregelung grundsätzlich kein neuer Antrag gestellt werden. Allerdings gilt auch dies nur innerhalb des sogenannten Bewilligungszeitraums. Ist dieser abgelaufen, muss ein erneuter Antrag gestellt werden.
 
Weitere Informationen
 
Mit der Änderung beim Wohngeld sind erstmals seit 2016 Leistungserhöhungen von durchschnittlich 30 Prozent verbunden. Außerdem werden mehr Haushalte als vorher wohngeld- berechtigt sein und etwa 180.000 Haushalte in Deutschland werden erstmals oder erneut einen Wohngeldanspruch haben. Für einen Zweipersonenhaushalt steigt das Wohngeld beispielsweise von 145 EUR auf 190 EUR im Monat. Die Wohngeldreform enthält folgende wesentliche Änderungen:
  • Das Wohngeld wird alle zwei Jahre an die aktuelle Miet- und Einkommensentwicklung angepasst.
  • Die Parameter der Wohngeldformel werden angepasst, um die Zahl der Wohngeld- empfängerinnen und -empfänger zu erhöhen und so die Reichweite des Wohngeldes zu vergrößern.
  • Die Mietenstufe VII wird eingeführt, um Haushalte in Gemeinden und Kreisen mit besonders hohem Mietenniveau gezielter bei den Wohnkosten zu entlasten.
  • Es gibt eine regional gestaffelte Anhebung der Miethöchstbeträge zur Anpassung an die regional differenzierte Mietenentwicklung.
  • Für pflegebedürftige oder behinderte Menschen gibt es künftig höhere Freibeträge.

Zu einer gemütlichen und stimmungsvollen Weihnachtsfeier kamen die Mitglieder aller Gruppen zusammen, die im Treffpunkt Bauverein an der Ringstraße 150 tagen und aktiv sind. Fast jede(r) hatte etwas mitgebracht, so dass ein tolles Büffet aufgebaut werden konnte.

Es wurde gemeinsam gesungen und erzählt und das Treffpunkt-Team um Carola Kraft und Christa Mucklenbeck war begeistert von der schönen Stimmung. Die eigentlich als Programmpunkt vorgesehene Märchenerzählerin musste wegen einer Erkrankung leider absagen, doch als Vortragende sorgten Carola Kraft und Klaus Mucklenbeck dann doch für heitere und besinnliche Momente.

Begrüßen konnten die Treffpunkt-Besucher aus dem Bauverein-Vorstand auch Hans-Joachim Kraft und Karl-Werner Damms, die sich einmal mehr davon überzeugen konnten, dass die Entscheidung zur Einrichtung des Treffpunktes seinerzeit richtig war und ist. BVK-Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft: „Hier zeigt sich einmal mehr, wie lebendig unsere Genossenschaft ist. Unsere Mitglieder leben nicht nur in ihren vier Wänden, sondern kommen aufeinander zu und unternehmen gemeinsam etwas.“

Wenn Sie an den Aktivitäten im Treffpunkt Bauverein teilnehmen möchten oder eine eigene Programm-Idee haben, setzen Sie sich bitte mit der Treffpunkt-Managerin Carola Kraft in Verbindung. Sie erreichen sie unter

0152 – 24 57 25 20.

Mein Bauverein20Die Herbst-/Winterausgabe des Bauverein Kettwig ist jetzt erschienen und wird derzeit an die Mitglieder verteilt. "Mein Bauverein" stellt wieder zahlreiche Themen vor:

  • Baustelle Seilerei: Bauverein stellt sich hinter seine Mitglieder
  • „Wächst und gedeiht“: Viele Angebote im Treffpunkt
  • Tipps von Mietern für Mieter: So schont man den Durchlauferhitzer
  • Jede Dämmung hilft dem Klima
  • Gemeinsam für Klima und Natur
  • und vieles mehr

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