Autor: Heidi Hagemann

Gute Stimmung auf dem Sonnendeck

Zwischen mehreren Regentagen hatte die Mitglieder-Familie des Bauverein Kettwig am Freitag, 11. August, die bis dahin sonnige und mit fast 30 Grad warme Ausnahme „erwischt“. Bei der traditionellen Jahresfahrt an Bord der Weißen Flotte Baldeney waren natürlich alle am Oberdeck und genossen das warme Wetter und den Blick auf die Ruhr Richtung Baldeneysee und zurück.
Nach der Schleusung fuhr die „Heisingen“ dann eine See-Runde, währenddessen gab’s für die Gäste an Bord ein zünftiges Abendessen mit Kartoffelsalat und Würstchen oder Frikadelle.
Mit an Bord waren auch der neue Vorstand um Hans-Joachim Hess, Rainer Terboven und Peer Reitner sowie aktuelle und frühere Aufsichtsrats-Mitglieder und das Team der Geschäftsstelle, die zahlreiche Gespräche mit den Mitgliedern führten.
Der neue geschäftsführende Vorstand Hans-Joachim Hess ging gezielt von Tisch zu Tisch, stellte sich vor „und dann habe ich in erster Linie zugehört, was mir unsere Mitglieder erzählten“, so Hess.
In seiner Begrüßungsansprache hatte der Geschäftsführer hervorgehoben, „dass wir in Vorstand und Geschäftsstelle für Sie, unsere Mitglieder, da sind.“ Hess forderte die Mitglieder der Genossenschaft auf, bei Problemen, Themen, die sie bewegen oder Wünschen auf die Geschäftsstelle zuzukommen. „Wir können nichts versprechen, aber wir versuchen auf jeden Fall zu helfen.“
Neben der Schifffahrt im Sommer möchte der Vorstand auch eine weitere Mitglieder-Fahrt organisieren. Der Vorschlag von Hans-Joachim Hess, im Dezember den Weihnachtsmarkt in Münster zu besuchen, fand jedenfalls überall positive Resonanz. Weitere Infos, ob es dieses Jahr mit dem Besuch in Münster klappt, erhalten die Mitglieder über die verschiedenen Medien ihrer Genossenschaft. Für die Vorstände Hans-Joachim Hess, Rainer Terboven und Peer Reitner ist jedenfalls wichtig, „dass wir Gelegenheiten schaffen, in denen sich unsere Mitglieder als Teil einer starken Gemeinschaft, unserer Genossenschaft eben, erleben können.“
w.h.

Erstes Foto: Hans-Joachim Hess (l.) im Gespräch mit Mitgliedern.


Weitere Bilder: Nette „See-Leute“, gute Stimmung an Bord.
Fotos: Gaby Hollender

Aktion „Mähfreier Mai“

Viele Gartenbesitzer lassen im Mai ihren Rasenmäher stehen. Sie profitieren davon, weil sie langfristig weniger Arbeit mit dem Grün haben. Stattdessen soll sich im „Mähfreien Mai“ das gepflegte Grün für eine größere Artenvielfalt zumindest partiell in einen Wildblütenrasen verwandeln. Vor allem aber hilft die Auszeit Insekten.

Das sollte man wissen:

Lässt man die Gräser eine Zeit lang wachsen, können sich auch Wildkräuter und Blumen wie Gänseblümchen auf der Fläche bilden. Sie sind für viele Insekten Nahrung und Nistplatz. Ihren Ursprung hat die Aktion in Großbritannien. Ausgerechnet – das Land ist bekannt für seine feine Rasenkultur und die akkurat geschnittenen grünen Flächen. Aber dort lassen Hobbygärtner schon seit Längerem die Rasenmäher im Mai stehen.

Die Aktion kam 2021 offiziell nach Deutschland. Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz, die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft 1822 (DGG) und die Initiative „Tausende Gärten – Tausende Arten“ rufen zum „Mähfreien Mai“ auf.

Laut DGG macht der Rasen in den meisten Gärten mindestens die Hälfte der Fläche aus. Ein perfekt gepflegter Rasen ohne Kräuter bietet Insekten jedoch kaum Futter und Nistmöglichkeiten. Ein Rasen ohne Kräuter ist demnach für Insekten vergleichbar mit einem Beton- oder Schottergarten.

Jeder kann jedoch im eigenen Garten dazu beitragen, den starken Rückgang von Wildpflanzen aufzuhalten und die Vielfalt von Blüten und Insekten wieder zu erhöhen.

Tipp: Um den grünen Rasen in einen Wildblütenrasen zu verwandeln, kann eine andere Mähweise einen wertvollen Beitrag leisten. „Durch gemähte Wege oder Ränder sieht der Garten immer noch gepflegt aus“, so der Tipp von DGG-Geschäftsführerin Bettina de la Chevallerie.

Wer den ganzen Sommer über einen Wildblütenrasen genießen möchte, sollte Ende Juni einmal mähen und einzelne Blumen-Rasen-Inseln stehen lassen, damit die Insekten weiter Unterschlupf finden. Der Rasen blühe im Spätsommer dann noch einmal. Quelle: ntv

Personelle Veränderungen

In Geschäftsführung und Vorstand der Bauverein Kettwig eG gibt es einige personelle Veränderungen.

Zum 31. März 2023 endet die Bestellung des geschäftsführenden Vorstandes Hans-Joachim Kraft

und des nebenamtlichen Vorstandsmitgliedes Rolf Schatz.

Beide gehen in den Ruhestand. Die Genossenschaft dankt den beiden Mitgliedern für ihr Engagement und wird es an geeigneter Stelle noch entsprechend würdigen.

Das trifft auch für das am 17. November 2022 verstorbene nebenamtliche Vorstandsmitglied Karl-Werner Damms zu, für den der Aufsichtsrat noch im vergangenen Jahr Peer Reitner in den Vorstand der Genossenschaft bestellt hatte.

Die Nachfolge von Hans-Joachim Kraft tritt ab 1. April 2023 Hans-Joachim Hess an.

Als weiteres nebenamtliches Vorstandsmitglied wurde Herr Rainer Terboven bestellt.

Die neue Führungsspitze der Genossenschaft wird im nächsten Mitgliedermagazin „Mein Bauverein“, das Anfang Mai erscheint, vorgestellt.

Hier geht es zur Übersicht der Gremien des Bauverein Kettwig.

Stadtwerke Essen müssen noch Leitungen verlegen

Während in Lingen im Emsland die Module für das erste neue Bauverein-Haus in Ickten vorgefertigt werden, wartet die Kettwiger Wohnungsgenossenschaft derzeit auf einen Bautrupp der Stadtwerke Essen. Bei Ausschachtungsarbeiten für das Fundament des Hauses wurden Versorgungsleitungen entdeckt, die auf keiner Karte verzeichnet waren.

Diese Leitungen müssen nun vom Bauverein-Grundstück unter den Bürgersteig verlegt werden. Sobald dies voraussichtlich in den nächsten zwei, drei Wochen erledigt ist, geht es auf der Baustelle weiter. Und wenn dann demnächst die ersten Wohnungs-Module mit Tieflader und Kran angeliefert werden, wird der Bauverein Kettwig eG die Öffentlichkeit über das sicherlich sehenswerte Ereignis informieren.

Der neue Wohngeldrechner nach neuem Recht

Deutlich mehr Haushalte können seit dem 1. Januar Wohngeld erhalten oder auch höhere Beträge bekommen.

Beim zuständigen Bundesministerium finden Sie einen Wohngeldrechner, mit dem Sie Ihren Anspruch schätzen können.

Auch, wer im letzen Jahr einen Antrag auf Wohngeld gestellt und diesen nicht bewilligt bekommen hat, sollte es erneut beantragen.

Der Wohngeld-Betrag hat sich im Durchschnitt mehr als verdoppelt. Vorher lag das durchschnittliche Wohngeld bei etwa 177 Euro pro Monat, dieser Durchschnittswert könnte nun auf 370 Euro steigen. Kosten für Heizung und Warmwasser werden künftig bei der Wohngeldberechnung berücksichtigt.

Hilfsangebote und Flyer

Vor dem Hintergrund gestiegener Gas- und Energiepreise, machen sich immer mehr Mieter Sorgen, wie sie insbesondere ihre Energie- und Lebenshaltungskosten bezahlen sollen. Um diesen Bürgern zu helfen, arbeiten die Stadt Essen, lokale Beratungsstellen und die Wohlfahrtverbände eng zusammen. Die Stadt Essen hat eine Seite zusammengestellt, wo Hilfsangebote wie Verbraucherzentrale oder Schuldnerhilfe gebündelt genannt werden.

Ausserdem stellt die Stadt Essen einen Flyer zum Download mit allen wichtigen Informationen zur Verfügung.

Was muss ich dem Wohngeldantrag beifügen?

Dem Antrag auf Wohngeld sollten Sie folgende Unterlagen anhängen:

  • den ausgefüllten Antrag auf Wohngeld als Mietzuschuss 
  • Mietbescheinigung, auszufüllen vom Bauverein Kettwig
  • Kopie des Mietvertrags und einer Mietquittung
  • Personalausweis oder Reisepass
  • Meldebestätigung
  • Verdienstbescheinigung, auszufüllen vom Arbeitgeber
  • Einkommensnachweise (Ausbildungs- oder Arbeitsvertrag, Lohnabrechnungen)

Je nach Lebenssituation können noch weitere Unterlagen erforderlich sein.

Gerne sind wir Ihnen bei der Beantragung des Wohngeldes behilflich.

Mitspieler gesucht

Der Treffpunkt des Kettwiger Bauverein in Vor der Brücke freut sich über neue Mitspieler für den Spielenachmittag an jedem 2. und 4. Mittwoch im Monat ab 14 Uhr, Ende offen.

Wer interessiert ist und Spaß an Brett- und Kartenspielen hat, ist herzlich eingeladen. Das Angebot gilt auch für Nicht-Mitglieder des Bauverein. Information und Anmeldung bei Carola Kraft unter Telefon 0176/22843246. www.bauverein-kettwig.de

Charity-Aktion für Verein „Lichtblicke“ in Vor der Brücke am Treffpunkt des Bauverein

Der Bauverein war in diesem Jahr Gastgeber für die traditionelle Charity-Aktion der Kettwigerin Helma Fadum vom Malerbetrieb Fadum. Dabei erzielte die Initiatorin einen sehr guten Erlös mit ihrem Waffelverkauf und dem Adventsbasar am Treffpunkt des Bauverein in Vor der Brücke. Den Erlös spendet die Rentnerin erneut an die Aktion Lichtblicke, welche sich für Kinder und Familien in Not einsetzen.

Seit 1998 unterstützt der Verein „Aktion Lichtblicke“ in ganz NRW Kinder, Jugendliche und ihre Familien, die materiell, finanziell und seelisch in Not geraten sind. Ins Leben gerufen wurde die Initiative von den NRW-Lokalradios, den Caritasverbänden der fünf NRW-Bistümer sowie der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe.

Die Aktion Lichtblicke e.V. kümmert sich besonders um Menschen, die schwere Schicksalsschläge hinnehmen müssen: Die Schwachen und Benachteiligten in der Gesellschaft, die keine Lobby für ihre Anliegen haben. Hier sind es vor allem Kinder, die besonders unter den Notsituationen leiden, in die ihre Familien geraten. Und gerade den Kleinsten wollen wir Aufmerksamkeit, Solidarität und Mittel spenden.

„Kinder sind unsere Zukunft und haben die solidarische Hilfe von uns allen verdient“, erklärt Helma Fadum. Auch im Rahmen des Kettwiger Lauftreffs sammelt sie seit vielen Jahren im Rahmen einer Spendenwoche des Kettwiger Lauftreff für die Aktion „Lichtblicke“.

Carola Kraft, Leiterin des Treffpunkts, zog ein positives Fazit und freute sich, dass die Aktion so gut angenommen wurde: „Da haben wir natürlich gerne mitgemacht und unseren Raum zur Verfügung gestellt. Es ist schön zu sehen, dass so Viele gekommen sind und für den guten Zweck eine leckere Waffel genossen haben und es sich bei uns im Treffpunkt gemütlich machen konnten.“ Foto: Carola Kraft

Fest für Helfer und Nachbarn

Gute Laune, mitgebrachte Salate, Currywurst und Kaltgetränke: Die kleine, aber feine Feier am Mintarder Weg war nicht nur ein Fest für die Nachbarn, sondern auch Freunde und Helfer, die beim Hochwasser mit angepackt hatten, waren zu Gast.

Mit dabei auch Günter Doncks (Foto, vierter von links) ein guter Freund, der beruflich sehr häufig in Kettwig unterwegs ist. Der Geschäftsmann hatte auf Vermittlung von Thomas Lenk und SPD-Ratsherr Daniel Behmenburg (Foto, dritter von rechts) nach der Flutkatastrophe zehn neue Waschmaschinen für die Hochwassergeschädigten gespendet.

Über das Dankeschön freuten sich auch weitere Helferinnen und Helfer, die mit den Geschädigten befreundet sind und nach bzw. während der Katastrophe sofort zur Stelle waren. „Ich habe damals über meinen Status bei Whats App sofort Reaktionen und schnelle Hilfe erhalten. Wenn ich daran zurückdenke, kommen mir immer noch die Tränen“, berichtete ein Anwohner.

Auch Geschäftsführer Hans-Joachim Kraft war voll des Lobes: „Die Hilfe war wirklich überwältigend und auf diese Weise können wir damit etwas zurückgeben und ‚Dankeschön‘ sagen.“

Organisatorin Carola Lemke freute sich, dass das Siedlerfest so gut angenommen wurde: „Es ist eine schöne Tradition und man sieht auch, dass die Nachbarn zusammenhalten und sich gegenseitig helfen, wenn es nötig ist.“

Foto: Nachbarn, Mitarbeiter, Aufsichtsratsmitglieder und Helfer bei der Flutkatastrophe saßen beim Siedlerfest am Mintarder Weg zusammen und feierten gemeinsam. Foto: Heidi Hagemann

So sparen wir Geld und Energie

20 – 22 Grad Raumtemperatur reicht aus. Niemand muss im T-Shirt im Wohnzimmer sitzen, oder?

Wer nur ein Grad weniger heizt, spart circa 6 Prozent der Energiekosten. 20 bis 22 Grad Celsius Raumlufttemperatur sind in der Heizperiode ausreichend.

Als Empfehlung können Sie diese Werte sehen:

Wohnzimmer: 20 – 22 Grad

Küche: 16 – 18 Grad

Schlafzimmer: 15 – 18 Grad

Badezimmer: 22 Grad

Flur: 15 Grad

Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Heizkörper nicht durch Möbel und Vorhänge zugestellt sind, sonst staut sich die Wärme.

Um unsere Gasreserven, unsere Umwelt und Ihren Geldbeutel zu schonen, sollte man die Wohnung auf keinen Fall so stark heizen, dass man darin im T-Shirt sitzen kann.

Wenn Sie vorher im Winter 24 Grad hatten und nun auf 21 Grad reduzieren, haben Sie schon 18 Prozent Gas gespart (3 Grad x 6 % = 18 %). Drehen Sie nachts und bei Abwesenheit die Heizung gezielt überall auf 16 bis 17 Grad herunter.

Bitte seien Sie auch sparsam im Umgang mit Strom. Denn Strom wird zu einem Teil durch Gas erzeugt.

Freiligrathstrasse 21
45219 Essen

Tel.:    02054 - 97 06 36
Fax:    02054 - 63 57
Mail:  info@bauverein-kettwig.de